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Mit dem E-Bike ins Büro: Das war eine gute Woche

Diese Woche lief es sehr gut! Ich habe aus den Fehlern der letzen Woche gelernt und setze mich weniger unter Druck. Zum Beispiel habe ich den Plan verworfen, wirklich jeden Tag – bei Wind und Wetter – ins Büro zu fahren. Was heißt verworfen? Lass es mich anders formulieren: Es gibt ein neues Ziel: Jeden Tag mit dem E-Bike ins Büro pendeln.

 

Regenerationspausen

 

 

Es gibt nun immer mindestens einen Tag Pause zwischen den Fahrten. Das tut mir gut. Zum Beispiel bin ich Abends nicht mehr so müde. Des weiteren esse ich wesentlich mehr an „Trainingstagen“. Mein Defizit war einfach zu groß, was im Heißhunger des Todes endete und eher Kontraproduktiv war. Das heißt: Morgens, nach der Hinfahrt, frühstücke ich ein halbes Käsebrot und eine Portion Müsli. Mittags wird dann so richtig reingehauen. 45 Minuten vor der Rückfahrt gibt es dann noch einen Snack. Flankiert wird das alles mit einigen Litern Wasser.

 

 

Obacht!

 

Du kannst mit dem E-Bike ins Büro pendeln und ausgiebig essen. Wenn der Snack zu knapp vor der zweiten Einheit eingenommen wird, ist das nicht gerade förderlich. Ich hatte noch einen kleinen Falaffel Wrap übrig. Gegessen hatte ich ihn gestern, ca. 15 Minuten vor Abfahrt. Was soll ich sagen: Die ersten 20-30 Minuten waren nicht wirklich angenehm. Darüber hinaus konnte ich nicht wirklich Gas geben. Und das wäre eigentlich notwendig gewesen.

 

Mit dem Fahrrad zum Friseur

 

 

Was ja eigentlich kein Thema sein sollte, wurde für mich kurzer Hand zu einem rotköpfigen Debakel. „Umuts Meisterschnitt“ (geiler Laden!) liegt in der Münchner Innenstadt. Da ich mit dem E-Bike ja schneller bin, als mit einem herkömmlichen Fahrrad, hatte ich die Fahrzeit auf etwa 45 Minuten geschätzt. Gemütliches Fahren…  Es sind ja „nur“ gut 20 Kilometer. Da ich den Weg nicht kannte, habe ich mich durch die Fahrrad-Navigations App Komot leiten lassen. Der Weg kam mir reichlich suspekt vor, weshalb ich dann – bei kaum Empfang – auf Google Maps wechselte. All das kostete unendlich viel Zeit und der Termin rückte unerbittlich näher. Übrigens war der vorgeschlagene Weg von Komot zwar ein anderer, dennoch vollkommen richtig.

Naja was soll ich sagen? Ich kam mit 15 Minuten Verspätung und einem hochroten Kopf an. Dehydriert trank ich den Wasservorrat auf und erfreute mich an jedem Luftzug, der durch den frisch rasierten Teil meiner Haare wehte. Mit kurz geschorenen Haaren, ging es dann richtig Heimat. Nach diesen 20 Kilometern war ich dann geschafft und schlief wenig später unvermittelt ein.

Fazit:

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Das gilt auch für mich. Der anfängliche Aktionismus und die daraus resultierende Motivation sind ein hohes Gut, können sich aber auch kontraproduktiv auswirken. Deshalb muss ich mich langsam herantasten. Aus diesem Grund ist auch die für vergangenen Sonntag vorgesehene Rennrad-Tour ausgefallen. Generell merke ich aber, dass mir die Bewegung sehr gut tut.

 

 

Die Daten zur vergangenen Woche:

Aktivitätszeit: 2 Tage 8 Stunden
gezählte Schritte: 108.646
daraus resultierend: 76,69 Kilometer zurückgelegt
verbrannte Kalorien: 28.356
Fazit: Ich verbringe noch zu viel Zeit im Sitzen.
Gewicht: 115,6 kg (10.07.2017)

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