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Pendeln mit dem E-Bike: Erst neuer Rekord, dann das:

Was so klingt wie eine klassische Clickbait Überschrift ist in keiner Weise gelogen. Ganz im Gegenteil! Es ist die zweite Story zum Thema: Pendeln mit dem E-Bike und was man damit erreichen kann. Vielleicht. Noch wissen wir es ja noch nicht. Hier siehst du auf alle Fälle, wie es auch laufen kann: Nach dem Erfolg ist vor dem Scheitern!

 

E-Bike statt Rennrad

 

Es geschah vergangen Freitag und es stand das zweite mal Pendeln mit dem E-Bike an. Entgegen meines ursprünglichen Plans, immer Freitags das Rennrad zu benutzen, hatte ich schon wohl eine gewisse Vorahnung. Aber eines nach dem anderen.

Bevor ich mich auf den Weg ins Büro machte, duschte ich, wie immer. An besagten Freitag schnabulierte ich eine Banane und trank einen knappen Liter Wasser. Danach setzte ich mich auf das Ampler Hawk E-Bike. Es dauert immer in bisschen um auf Betriebstemperatur zu kommen. Als es dann soweit war lief es wie geschmiert. Der Falke verlieh mir tatsächlich Flügel. Zeitlich habe ich die Hinfahrt von vor zwei Tagen unterboten. YAY, direkt ein Fortschritt.

 

Wohlfühlfaktor „GEILON“, optisch wie ausgekotzt

 

Im Büro angekommen fühlte ich mich fit und stärkte mich mit einigen vielen Scheiben Knäckebrot. Ausgesehen habe ich wohl wie ein Haufen Scheiße. Ständig fragten mich die Kollegen, ob es mir auch wirklich gut ginge. Also mein eigenes Körpergefühl passte nicht zur sonstigen Optik. Fuck it. Ich bin ja schließlich erst um 1 Uhr ins Bett und hatte wenig Schlaf.

 

Der Tag verging ohne besondere Vorkommnisse. In der Mittagspause genehmigte ich mir noch mehr Knäcke samt Frischkäse und eine Quark mit Honig. Die Menge war gemäß meiner Tracking App kalorientechnisch voll im Rahmen und vor allem ausreichend. Ich verließ das Büro etwas früher, um dem befürchteten Gewitter aus dem Weg zu gehen. Es passierte nichts. Obwohl die sich immer weiter stapelnden Wolkengebilde etwas anderes vermuten ließen. Bereits nach meiner Ankunft im Büro und der anschließenden Auswertung der Fahrt war klar: Richtung Heimat sollte es ruhiger zur Sache gehen. Die drei vorherigen Fahrten waren immer im hohen Pulsbereich.

 

Meine vier Etappen beim Pendeln mit dem E-Bike

 

Mental teilt sich meine Strecke in vier Teilbereiche.

  1. Olching – Dachau
  2. Dachau – Ruderregatta / Oberschleißheim
  3. Ruderregatta – Kreuzstraße
  4. Kreuzstraße – Eching

Und das natürlich auch wieder genau entgegengesetzt.

Hier mal ganz grob skizziert:

 

Auf dem Heimweg wollte hatte ich gerade die endlos scheinende Gerade von Eching bis zur Kreuzstraße absolviert und war nicht mehr weit von der Ruderregatta entfernt. Der Pulsbereich war im 135er Bereich. Alles knorke dachte ich. Da setzte ein unstillbarer Hunger ein. ICH MUSSTE ETWAS ESSEN! Ich kenne Heißhunger-Attacken aller Art. Dachte ich! Diesmal erschien mir Essen überlebensnotwendig.

 

Die Heisshungerattacke des Todes!

 

Gut ich lebe noch. Dennoch. Manchmal neige ich zu Übertreibungen. Ich brachte die zweite Endlos-Gerade hinter mich, die glücklicherweise mit einem DENNS Bioladen abschließt. Wie ein Roboter stellte ich das Fahrrad ab. Mein Füße gingen wie ferngesteuert an die Bäckertheke. Dort gab es, als hätte jemand gewusst: Energiebällchen. Diverse Varianten und ich kaufte ein. Alle drei Varianten waren lecker. Beim nächsten mal, gibt es aber nur noch Kokos. Das Zeug war der Hammer. Das Amaranth-Sesam Cookie auch. Das aß ich, obwohl ich es bis zu Hause aufheben wollte, dann doch noch während der Fahrt.

 

Trotz kurzfristiger Energie, war der restliche Weg (vermutlich auch wegen dem gefüllten Magen), eine Plackerei. Ich wollte nicht mehr so recht. Trotzdem kam ich zu Hause an, stellte das Fahrrad ab und duschte. Welch Wohltat. Danach musste ich weiter essen, setzte mich dann auf die Couch und schlief ein. Kurz darauf wurde ich wieder wach, weil es mich hungerte und ich aß wieder. ISOTONISCHES kam mir in den Sinn und ich trank ein Bier… Kopf-Tisch! Die Kids waren kaum im Bett, schlief ich wieder ein. Die beste Frau schickte mich zugleich ins Bett. Schließlich stand am Samstag ein harter Tag an. Ich sollte eine Hochzeit begleiten, was nicht minder anstrengend werden würde. Und ich sollte recht behalten. 10 Uhr Abfahrt. Rückkehr 3 Uhr morgens.

 

Fazit:

Ich muss vor der Rückfahrt mit dem Fahrrad auf alle Fälle Energie zu mir nehmen. Bier ist nicht zwingend  Isotonisch und löscht weder Hunger noch Durst.
Das Energiedefizit ist für eine solche Belastung zu hoch. Die Energieaufnahme sollte ich genauer im Auge behalten. Mein Körper hat eine neue Dimension von Heißhunger-Attacke erfahren. Schlimmer als jede meiner Erfahrungen vorher und ich kenn mich da aus!

 

Kurz die Stats zum vergangenen Wochenende. Angefangen am Freitag morgen:

 

Gewicht vor der Freitagsfahrt: 116,2 kg
Wohlfühlfaktor Freitag:  6 von 10
(es ging mir nicht wirklich schlecht, der Hunger war aber mehr als seltsam!)

 

Freitag im Büro:

Tagesziel: 295%
Aktivitätszeit: 6,35 h
Kalorien verbrannt: 4521 kcal
Schritte: 24.575
Distanz: 21,36 km
Energieaufnahme: nur bedingt getrackt – Heißhunger-Fressflash lief aus dem Ruder. KOMPLETT!

 

Wochenendaktivitäten:

 

Hochzeitsbegleitung: 1. Juli 2017:

Tagesziel: 130%
Aktivitätszeit: 12:14 h
Kalorien verbrannt: 4039 kcal
Schritte: 14.916
Distanz: 8,25 km
Energieaufnahme: nicht getrackt, war aber zu wenig!

 

Wochendbesuch bei Verwandten: 2. Juli 2017

Tagesziel: 97%
Aktivitätszeit: 7:34 h
Kalorien verbrannt: 3682 kcal
Schritte: 11.595
Distanz: 6.45 km
Energieaufnahme: nicht getrackt, war aber zu viel scheiße (Käsekuchen)

 

Kilogramm nach dem Wochenende: 116,1 kg

 

 

 

 

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